Gastbeitrag von Nico Wehning
Es ereignete sich grade eben.
Es sind diese Situationen in denen du es einfach nicht erwartest. Irgendwie hab ich es aber erwartet. Naja nun ein mini Exkurs.
Der Samstag nach Rosenmontag, das bedeutet Boßeln mit dem mütterlichen Teil der Familie, d.h. alle hatten schon gut einen intus.
Nun gut, zurück zum Thema. 23:00. Ich habe ein Videotelefonat mit einer Engländerin. (She's hot.)
Ich bekam Durst und beschloss schließlich in die Küche zu gehen, um mir eine Flasche Wasser zu stehlen. Nichtsahnend lief ich über den Flur, hörte aber ein grölen. Dieses grölen kam offensichtlich aus der Küche. Leicht genervt davon öffnete ich die Tür und da saßen sie. 6 Menschen. Sichtlich von der zwei geleerten Weinflaschen angeheitert, da alle hochrote Köpfe besaßen. Und da baute sich es auf. Ein Tsunami des Gelächters. Upps schlechte Wortwahl. Aber ich lass es mal so stehen. Ich ertrank fast. Alle waren am weinen. Anscheinend hat irgendjemand etwas (angeblich) lustiges von sich gegeben. Keine Ahnung. Nunja. Ich ging dann zielstrebig zur Wasserflasche, jedoch musste ich husten. Ein großer Fehler. (Hier beliebigen Namen einfügen) rief: GUCK AN! DER JUNGE LACHT SOGAR SCHON MIT!!!! Ja, wenn man husten so interpretiert, dann schon. Aber anstatt das alle ruhig werden und (Hier beliebigen Namen einfügen) darauf hinweisen, dass ich nur gehustet habe, gab es noch ein Seebeben der gefühlten Stärke 8,2 auf der Richter Skala und ein weiterer, nenne ich ihn Gelächtertsunami, ergoss sich über mich.Nur so nebenbei, der Hund hatte bereits mit eingezogenen Schwanz den Raum verlassen. Ich nahm die Wasser, meine Nerven waren strapaziert. Schweigend verließ ich den Raum und schließ die Tür. Grauenhaft. Diese Eltern. Es war 23:01. Eltern und viel zu viel Wein? Nein!
So dies passierte während der Verfassung dieses Blogeintrags.
Meine Tante steht am Fenster, sie war sehr warscheinlich eine rauchen.
Ich habe sie nicht bemerkt. Auf einmal klopft sie ans Fenster. Ich schaue rüber. Sie säuselt irgendetwas und grinst dabei abartig. Ich nicke, lache, sage ja und schreibe weiter.
Wenige Minuten später...
Meine Mutter kommt mit einem Fotoapparat in mein "Büro".
Sie sagt: LACHEN!!!!!!!! und ich antworte mit: Mutter -.-. Mein Bruder, der bereits auf der Couch schlief, wurde auch nicht verschont und so zog Mutti mit ihrem Apparillo zur Couch und versuchte ein paar Bilder von meinem Bruder zu schießen. Diese waren jedoch verwackelt und verschwommen. Fail, dachte ich mir und beendete grinsend den Eintrag.
Ja das wars erstmal. Peace out.
Sonntag, 13. März 2011
Samstag, 25. Dezember 2010
Donnerstag, 18. November 2010
Headpride Cutdown
Er öffnete die weiß umrahmte Glastür mit dem gebogenen Plastikgriff und wurde von einer stickigen Wolke begrüßt, die an ihm hochsprang wie ein Hund, der ja nur spielen wollte.
Übertönt von einem extra heißen Föhn mit Windstärke 5 musste er gleich zweimal seine Stimme in die Tropenluft werfen um klar zu machen, dass er einfach nur kürzere Haare haben wolle.
Ja, es ist wahr. Der "mit den Haaren so weißt schon" war in einen Friseursalon geraten. Ob man das noch Salon nennt? Es sieht jedenfalls nicht so aus.
Als er sich an die Umgebung angepasst und in einem schwarzen Möchtegern-Ledersessel den Klimawandel überstanden hatte, beruhigte sich der Föhn und man konnte endlich wieder die Menschen auf der anderen Seite der Glaswände hören.
Ein älterer Herr öffnet die Tür. Seine Brille beschlägt sofort und er wird sichtlich von der Hitzewelle überrascht. Das hält einen wackeren Münsterländer jedoch nicht davon ab, ein freundschaftliches "Moin!" in die Runde zu werfen.
"Kann ich Haare ab haben?"
Ich halte mein Grinsen zurück.
"Na klar! Setzen Sie sich ruhig."
Die gerade sturmhaft geföhnte Frau lässt ihr gekämmtes Hündchen vom Schoß springen und streift jedes einzelne Haar von ihrer feinen Kleidung.
"Sitz!", sagt sie mit erhobenem Finger.
"Und bleib!"
Sie geht ihre Jacke holen.
"Und dann bleibter auch noch...", sagt der ältere Herr neben mir auf dem anderen Sessel.
Ich lächle und nicke.
Die Friseuse hockt sich vor den Hund.
"Na du kleiner? Dich nehm ich mit. Dich pack ich inne Tüte und nehm dich mit."
Die Frau hat ihre Jacke an und hängt sich die Handtasche um.
"Das glaub ich aber nicht!!"
Sie nimmt die Leine und geht mit der Friseuse zur Kasse um zu zahlen.
"Der is aber richtig flauschig!"
"Ja, und auch warm im Bett."
Die Frau bezahlt und verschwindet.
Der Herr neben mir hat eine ältere Frau erkannt, die gerade ihren Friseurtermin hatte.
Die beiden kennen sich und reden plattdeutsch, während ich versuche alles zu verstehen.
Ich bin dran.
Haare ab.
Wieder draußen.
Und während ich nach Hause laufe höre ich jemanden mit türkischem Akzent sagen: "Das Leben geht weiter." Wie wahr...
Und mit so nem langen Blogeintrag kann ich ja wieder n paar Wochen bis zum nächsten warten! :)
Übertönt von einem extra heißen Föhn mit Windstärke 5 musste er gleich zweimal seine Stimme in die Tropenluft werfen um klar zu machen, dass er einfach nur kürzere Haare haben wolle.
Ja, es ist wahr. Der "mit den Haaren so weißt schon" war in einen Friseursalon geraten. Ob man das noch Salon nennt? Es sieht jedenfalls nicht so aus.
Als er sich an die Umgebung angepasst und in einem schwarzen Möchtegern-Ledersessel den Klimawandel überstanden hatte, beruhigte sich der Föhn und man konnte endlich wieder die Menschen auf der anderen Seite der Glaswände hören.
Ein älterer Herr öffnet die Tür. Seine Brille beschlägt sofort und er wird sichtlich von der Hitzewelle überrascht. Das hält einen wackeren Münsterländer jedoch nicht davon ab, ein freundschaftliches "Moin!" in die Runde zu werfen.
"Kann ich Haare ab haben?"
Ich halte mein Grinsen zurück.
"Na klar! Setzen Sie sich ruhig."
Die gerade sturmhaft geföhnte Frau lässt ihr gekämmtes Hündchen vom Schoß springen und streift jedes einzelne Haar von ihrer feinen Kleidung.
"Sitz!", sagt sie mit erhobenem Finger.
"Und bleib!"
Sie geht ihre Jacke holen.
"Und dann bleibter auch noch...", sagt der ältere Herr neben mir auf dem anderen Sessel.
Ich lächle und nicke.
Die Friseuse hockt sich vor den Hund.
"Na du kleiner? Dich nehm ich mit. Dich pack ich inne Tüte und nehm dich mit."
Die Frau hat ihre Jacke an und hängt sich die Handtasche um.
"Das glaub ich aber nicht!!"
Sie nimmt die Leine und geht mit der Friseuse zur Kasse um zu zahlen.
"Der is aber richtig flauschig!"
"Ja, und auch warm im Bett."
Die Frau bezahlt und verschwindet.
Der Herr neben mir hat eine ältere Frau erkannt, die gerade ihren Friseurtermin hatte.
Die beiden kennen sich und reden plattdeutsch, während ich versuche alles zu verstehen.
Ich bin dran.
Haare ab.
Wieder draußen.
Und während ich nach Hause laufe höre ich jemanden mit türkischem Akzent sagen: "Das Leben geht weiter." Wie wahr...
Und mit so nem langen Blogeintrag kann ich ja wieder n paar Wochen bis zum nächsten warten! :)
Montag, 8. November 2010
schön!
Das ist wirklich ne super Ausrede da unten...
War ja auch der 30.Post!
Ich nehm das dann mal weiter als Entschuldigung.
Pech gehabt! :D
War ja auch der 30.Post!
Ich nehm das dann mal weiter als Entschuldigung.
Pech gehabt! :D
Dienstag, 7. September 2010
Ja und?
Ja, ich gebs zu! Ich mach das, wie alle anderen! Ich vernachlässige den Blog! Ja und?
Aber ich hab gestern ein twitterdings eingebaut und noch ein twitterdings und noch eins und dann noch ein vimeodings aber keins von facebook! Weil facebook keine Blogs mag! Ja, so ist es...facebook ist rassistisch!!
Vielleicht stehts ja morgen in der Bild -
allesgrue.n
Aber ich hab gestern ein twitterdings eingebaut und noch ein twitterdings und noch eins und dann noch ein vimeodings aber keins von facebook! Weil facebook keine Blogs mag! Ja, so ist es...facebook ist rassistisch!!
Vielleicht stehts ja morgen in der Bild -
allesgrue.n
Sonntag, 29. August 2010
Letzter Ferientag
An diesem feierlichen Tag kommt der Ausgleich in den Blog:
Alles wird ausgeglichen. Wir nennen es teilweise Schicksal, auch mal Glück oder Pech. Auf Regen folgt Sonne, auf diese aber wieder Regen.
An allem findet man Positives und Negatives. Du hast schlechte Tage, aber auch überaus gute. Überall findest du den Ausgleich von allem.
Think about it.
allesgrue.n
Alles wird ausgeglichen. Wir nennen es teilweise Schicksal, auch mal Glück oder Pech. Auf Regen folgt Sonne, auf diese aber wieder Regen.
An allem findet man Positives und Negatives. Du hast schlechte Tage, aber auch überaus gute. Überall findest du den Ausgleich von allem.
Think about it.
allesgrue.n
Samstag, 28. August 2010
und jetzt?
Manchmal bringt man etwas fertig, hat sich richtig reingehängt und teilweise den Kopf gesprengt.
Dann ist man im ersten Moment glücklich, dass mans geschafft hat.
Danach braucht man noch die Bestätigung von anderen, die es gesehen haben.
Und dann kommt man zu der Frage: "Und jetzt?"
Wenn 2012 die Welt untergehen würde, wie es uns Herr Emmerich prophezeit, was ja schon mit den heftigen Regentagen in meiner Region anfängt, dann würden wir uns doch alle auf eine Arche durchkämpfen, nicht daran denken unsere Geschichtsbücher und Survival-Guides mitzunehmen, jedoch den ein oder anderen Comic, den mp3-Player, den Laptop, den Lieblingspulli, den Fotoapparat, die externe Festplatte, Brillenputztücher, Kekse in einer kleinen wunderschönen Dose, was uns erst jetzt auffält, eine elektrische Zahnbürste, die man durch eine normale austauscht, weil es eventuell keinen Strom zum Aufladen der...OH MEIN GOTT, DIE SINDFLUT KOMMT!
Auf jeden Fall, wenn, dann kommen wir in ein wundervoll sonniges Paradies und freuen uns erstmal, dass wir es geschafft haben.
Alle umarmen sich, knutschen die Crewmitglieder der Arche ab und erdrücken sie fast.
"Und jetzt?"
"Äm...wie macht man eine Axt? Wie macht man nochmal Feuer? Hat jemand Streichhölzer?"
"Das Stück Land nehm ich!"
"Aber ich war doch zuert hier!!"
"Ach ja? Nimm dir doch das da drüben!!"
"WIEBITTE? Hier bin ICH, klar? Nimm mal ein ganz anderes Gelände!"
Wir sehen uns wieder, wenn 2012 (nach neuer Zeitrechnung) die Sindflut wieder kommt...
allesgrue.n
Dann ist man im ersten Moment glücklich, dass mans geschafft hat.
Danach braucht man noch die Bestätigung von anderen, die es gesehen haben.
Und dann kommt man zu der Frage: "Und jetzt?"
Wenn 2012 die Welt untergehen würde, wie es uns Herr Emmerich prophezeit, was ja schon mit den heftigen Regentagen in meiner Region anfängt, dann würden wir uns doch alle auf eine Arche durchkämpfen, nicht daran denken unsere Geschichtsbücher und Survival-Guides mitzunehmen, jedoch den ein oder anderen Comic, den mp3-Player, den Laptop, den Lieblingspulli, den Fotoapparat, die externe Festplatte, Brillenputztücher, Kekse in einer kleinen wunderschönen Dose, was uns erst jetzt auffält, eine elektrische Zahnbürste, die man durch eine normale austauscht, weil es eventuell keinen Strom zum Aufladen der...OH MEIN GOTT, DIE SINDFLUT KOMMT!
Auf jeden Fall, wenn, dann kommen wir in ein wundervoll sonniges Paradies und freuen uns erstmal, dass wir es geschafft haben.
Alle umarmen sich, knutschen die Crewmitglieder der Arche ab und erdrücken sie fast.
"Und jetzt?"
"Äm...wie macht man eine Axt? Wie macht man nochmal Feuer? Hat jemand Streichhölzer?"
"Das Stück Land nehm ich!"
"Aber ich war doch zuert hier!!"
"Ach ja? Nimm dir doch das da drüben!!"
"WIEBITTE? Hier bin ICH, klar? Nimm mal ein ganz anderes Gelände!"
Wir sehen uns wieder, wenn 2012 (nach neuer Zeitrechnung) die Sindflut wieder kommt...
allesgrue.n
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